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AVIG-Revision Drucken
Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 7. Juli 2010

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Unfair

Abzocker werden belohnt. Dem Schweizer Volk wollen sie die soziale Sicherheit stehlen. Die Manager sind schuld an einer schlimmen Wirtschaftskrise, unzähligen Firmenpleiten und Massenarbeitslosigkeit. 68 Milliarden Franken musste der Staat garantieren, um den Bankrott der UBS zu verhindern. Aber die Schuldigen erhalten immer noch goldene Fallschirme und Boni in Milliardenhöhe. Dafür bezahlen sie nicht einmal Beiträge an die Arbeitslosenversicherung. Statt das Volk mit einem Abbau zu bestrafen, sollen die Abzocker endlich für ihr ganzes Einkommen Beiträge bezahlen – wie alle Normalverdienenden auch!

Unsozial

Angriff um Angriff auf unsere soziale Sicherheit. Zuerst wollten sie unsere Pensionskassenrenten klauen. Jetzt ist die Arbeitslosenversicherung an der Reihe. Und morgen sollen AHV und Unfallversicherung abgebaut werden. Die Begründung ist immer die gleiche: Die soziale Sicherheit sei zu teuer. Doch das Volk lässt sich nicht für dumm verkaufen. Es hat dem Rentenklau eine klare Abfuhr erteilt. Es wird auch den Sozialabbau bei der Arbeitslosenversicherung und der AHV ablehnen.

Unannehmbar

Höhere Beiträge, weniger Taggelder und längere Wartezeiten. Die Revision des Arbeitslosenversicherungs-Gesetzes (AVIG) bringt nur Verschlechterungen: Für die Arbeitnehmenden und Arbeitgeber höhere Beiträge und weniger Schutz. Für die Arbeitssuchenden weniger Taggelder, weniger Weiterbildung und längere Wartezeiten. Für die Kantone Mehrausgaben bei der Sozialhilfe.

Unsinnig

Ausgerechnet in der Krise die Entlassenen bestrafen. Die Arbeitslosenversicherung ist gerade in der Krise eine wichtige Stütze der Kaufkraft. Ihre Verschlechterung bestraft die Arbeitssuchenden, schadet der Wirtschaft und verlängert die Krise.

 

(Quelle: UNIA)

 

Wir lassen uns nicht plattwalzen!

NEIN zur jugendfeindlichen AVIG-Revision am 26. September!

 

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